In älteren Gebäuden können sich asbesthaltige Materialien in verschiedenen Schichten des Bodenaufbaus befinden. Mögliche Fundstellen sind Vinyl-Asbestplatten, Floor-Flex-Platten, Cushion-Vinyl-Beläge, Klebstoffe, Spachtelmassen oder bestimmte Estriche.
Ob ein Material tatsächlich Asbest enthält, lässt sich anhand eines Fotos nicht zuverlässig beurteilen. Vor dem Ausbau ist deshalb eine fachgerechte Materialbewertung erforderlich. Ein Laborbefund schafft die notwendige Grundlage für die Auswahl des Arbeitsverfahrens.
CB Asbestsanierung begleitet Bodensanierungen in Lauf an der Pegnitz von der ersten Einschätzung bis zur kontrollierten Entfernung und Verpackung betroffener Materialien.
Ein sichtbarer Bodenbelag ist nicht immer die einzige betroffene Schicht. Unter älteren Platten können Klebstoffreste oder Spachtelmassen vorhanden sein, die gesondert bewertet werden müssen.
Vor Arbeitsbeginn wird deshalb geklärt, welche Schichten zum Sanierungsumfang gehören. Auch der vorhandene Untergrund, die Haftung des Materials, die Raumgröße und die Verbindung zu angrenzenden Gebäudebereichen beeinflussen die Planung.
Diese Untersuchung verhindert, dass nur der sichtbare Belag entfernt wird, während eine weitere belastete Schicht unbeachtet bleibt.
Der Arbeitsbereich wird entsprechend der Gefährdungsbeurteilung und dem vorgesehenen Verfahren vorbereitet. Zugänge, angrenzende Räume und benötigte Transportwege werden berücksichtigt. Geräte, Schutzmittel und geeignete Verpackungen müssen vor Beginn der eigentlichen Ausbauarbeiten bereitstehen.
Welche technischen Schutzmaßnahmen erforderlich sind, hängt vom Material, vom gewählten Verfahren und vom ermittelten Risikobereich ab. Deshalb wird nicht pauschal behauptet, dass jede Bodensanierung unter identischen Bedingungen durchgeführt wird.
Die laut Befund betroffenen Bodenschichten werden abschnittsweise mit einem auf das Material abgestimmten Verfahren bearbeitet. Ziel ist es, eine Freisetzung und Verschleppung von Fasern so weit wie möglich zu vermeiden.
Für bestimmte Tätigkeiten an asbesthaltigen Fußböden existieren anerkannte emissionsarme Verfahren. Ob ein solches Verfahren eingesetzt werden kann, muss anhand des konkreten Bodenaufbaus und der jeweiligen Verfahrensbeschreibung geprüft werden.
Entfernte Bodenplatten, Klebstoffreste und weitere betroffene Materialien werden gesammelt, verpackt und dem vorgesehenen Entsorgungsweg zugeführt.
Nach Abschluss des Ausbaus wird der bearbeitete Bereich entsprechend dem festgelegten Leistungsumfang gereinigt und kontrolliert. Ob zusätzliche Messungen oder besondere Freigabeschritte erforderlich sind, richtet sich nach dem Projekt und wird nicht pauschal vorausgesetzt.
Die Dokumentation kann den ursprünglichen Bodenaufbau, die Vorbereitung des Arbeitsbereichs, eingesetzte Technik und den Zustand der Fläche nach der Bearbeitung zeigen.
Für diese Seite werden nur Originalaufnahmen tatsächlich ausgeführter Arbeiten verwendet. Die Bilder sollen sichtbar machen, welche Bodenschichten bearbeitet wurden und wie der Arbeitsbereich vorbereitet war.
Die Aufnahmen werden nur dann als Projekt in Lauf an der Pegnitz bezeichnet, wenn der Ausführungsort dokumentiert ist. Ansonsten handelt es sich ausdrücklich um Referenzbilder aus unserer Sanierungspraxis.
Sie haben ältere Bodenplatten, dunkle Klebstoffreste oder unbekannte Spachtelschichten entdeckt? Bearbeiten Sie verdächtige Materialien nicht durch Schleifen, Bohren oder Brechen.
Senden Sie uns Fotos, Angaben zum ungefähren Baujahr, die betroffene Fläche und einen vorhandenen Laborbefund. Wir prüfen Ihre Anfrage und besprechen das mögliche weitere Vorgehen.
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