Die Sanierung eines asbesthaltigen Daches beginnt lange vor der eigentlichen Demontage. Bei diesem Projekt in Paderborn wurden zunächst die Zugänge, Arbeitswege und benötigten Schutzbereiche vorbereitet. Dadurch konnten die einzelnen Arbeitsschritte geordnet ausgeführt und ausgebaute Materialien kontrolliert aus dem Arbeitsbereich transportiert werden.
Das gezeigte Bild dokumentiert einen vorbereiteten Bereich mit einer Personenschleuse. Eine solche Einrichtung kann bei umfangreicheren Sanierungsmaßnahmen Teil des Schutzkonzepts sein. Sie ersetzt jedoch nicht die Bilder der eigentlichen Dacharbeiten. Weitere Aufnahmen dieser Projektdokumentation zeigen deshalb das Dach vor Beginn, den schrittweisen Rückbau und die verpackten Bauteile.
Beim Rückbau stand eine möglichst beschädigungsarme Arbeitsweise im Mittelpunkt. Die vorhandenen Platten wurden vorsichtig aus ihren Befestigungen gelöst und nicht wie gewöhnlicher Bauschutt behandelt. Unkontrolliertes Brechen, Schleifen oder Zerkleinern wurde vermieden.
Nach der Demontage wurden die ausgebauten Bauteile unmittelbar für den vorgesehenen Transport vorbereitet. Eine klare Trennung zwischen dem Arbeitsbereich, dem Verpackungsbereich und der übrigen Baustelle unterstützte den geordneten Ablauf.
Bei einem Asbestdach müssen neben dem Material auch die örtlichen Bedingungen berücksichtigt werden. Dazu gehören der Zugang zur Dachfläche, Absturzgefahren, Transportwege und die sichere Bereitstellung der verpackten Platten.
Die Planung erfolgte deshalb projektbezogen. Geräte, Schutzausrüstung und Verpackungsmittel standen vor Beginn der Demontage bereit. So konnten unnötige Unterbrechungen während der Arbeiten vermieden werden.
Die Bilder auf dieser Seite stammen aus ausgeführten Arbeiten und zeigen nachvollziehbare Projektphasen. Kundendaten und die genaue Objektadresse werden nicht veröffentlicht. Der Standort wird nur genannt, wenn er anhand unserer Projektunterlagen sicher zugeordnet werden kann.
Die Dokumentation soll Interessenten einen realistischen Einblick geben. Sie stellt keine allgemeine Anleitung dar, denn Dachform, Plattenzustand, Befestigung und Zugänglichkeit unterscheiden sich von Gebäude zu Gebäude.
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