Bei Sanierungen älterer Gebäude entsteht das Thema Asbest häufig nicht am Anfang der Planung, sondern erst dann, wenn bestehende Bauteile geöffnet oder entfernt werden sollen.
Ein Boden wird aufgenommen.
Eine alte Dachfläche soll erneuert werden.
Eine Fassadenverkleidung wird zurückgebaut.
Oder bei einer Entkernung taucht ein Material auf, das sich nicht eindeutig einordnen lässt.
In dieser Situation ist nicht entscheidend, möglichst schnell weiterzuarbeiten. Entscheidend ist, die Materialfrage vor dem nächsten Eingriff sauber zu klären.
CB Asbestsanierung unterstützt Eigentümer, Unternehmen, Hausverwaltungen und andere Auftraggeber bei der fachgerechten Planung und Durchführung von Asbestarbeiten in Passau und Umgebung.
Erhalten Sie einen Einblick in ausgewählte Arbeiten unserer Einsatzteams. Die Projektdokumentationen zeigen typische Ausgangssituationen, vorbereitende Schutzmaßnahmen, eingesetzte Technik und einzelne Schritte der fachgerechten Ausführung.
Die gezeigten Referenzen dienen als Beispiele aus unserer Praxis. Sie werden nicht automatisch dem Standort dieser Seite zugeordnet. Einen konkreten Projektort nennen wir nur, wenn er sicher dokumentiert ist und veröffentlicht werden darf.
Unsere Referenzen zeigen ausgewählte Arbeiten im Zusammenhang mit älteren Dach- und Faserzementplatten. Dokumentiert werden unter anderem die Baustellenvorbereitung, Zugang und Materiallogistik, die möglichst beschädigungsarme Demontage sowie die transportsichere Verpackung ausgebauter Bauteile.
Bei älteren Bodenaufbauten können Bodenbelag, Klebstoff, Spachtelmasse oder weitere Schichten betroffen sein. Unsere Projektbeispiele geben einen Einblick in die Vorbereitung des Arbeitsbereichs, eingesetzte Geräte, den kontrollierten Rückbau und die vereinbarte Übergabe der bearbeiteten Fläche.
Die Fassadenprojekte dokumentieren vorbereitende Schutzmaßnahmen, Baustellenlogistik und Arbeiten an älteren Fassadenbekleidungen. Die konkrete Durchführung richtet sich nach Materialbefund, Befestigungsart, Gebäudehöhe und Zugänglichkeit der betroffenen Bauteile.
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Bevor eine Demontage geplant wird, sollten vier Punkte geklärt sein.
Zum Beispiel:
Liegt bereits eine Laboranalyse vor, kann die weitere Planung darauf aufbauen.
Besteht bislang nur ein Verdacht, kann eine Materialuntersuchung erforderlich sein.
Es macht einen großen Unterschied, ob nur ein einzelnes Bauteil entfernt wird oder ob anschließend ein vollständiger Neuaufbau geplant ist.
Zum Beispiel:
Gerade diese Information bestimmt häufig, wie weit die eigentliche Asbestsanierung reichen muss.
Schreiben Sie uns einfach an. Wir werden Ihre Anfrage umgehend beantworten!
Viele Probleme entstehen nicht durch den Verdacht selbst, sondern dadurch, dass bereits weitergearbeitet wurde.
Typische Fehler sind:
Besser ist es, vor Beginn der staubintensiven oder zerstörenden Arbeiten die Ausgangssituation zu dokumentieren.
Für eine erste Einschätzung können Fotos sehr wertvoll sein.
Sie zeigen beispielsweise:
Ein Foto kann jedoch nicht sicher bestätigen, ob ein Baustoff Asbest enthält.
Wenn die Zusammensetzung für die geplanten Arbeiten entscheidend ist, kann eine fachgerechte Materialanalyse notwendig werden.
Eine Asbestsanierung ist kein Standardprodukt.
Hier sind insbesondere wichtig:
Eine gute Planung berücksichtigt also nicht nur den Rückbau, sondern auch den Übergang zum nächsten Gewerk.
Bei älteren Bodenaufbauten können mehrere Schichten relevant sein.
Möglich sind beispielsweise:
Soll der gesamte Aufbau entfernt werden, sollte möglichst früh geklärt werden, ob nur der sichtbare Belag oder auch darunterliegende Schichten betroffen sind.
Hier muss nicht nur die sichtbare Platte betrachtet werden.
Wichtig sind außerdem:
Gerade bei Folgearbeiten lässt sich viel vermeiden, wenn Rückbau und Neuaufbau bereits vor Beginn aufeinander abgestimmt werden.
Ein Sanierungsprojekt ist noch nicht ausreichend vorbereitet, wenn zentrale Fragen offen sind.
Zum Beispiel:
In solchen Fällen besteht das Risiko, dass die Baustelle später erneut umorganisiert werden muss.
Asbestdemontage bedeutet nicht einfach, belastete Bauteile zu entfernen.
Vor Beginn müssen Material, Tätigkeit, Zustand und mögliche Exposition berücksichtigt werden.
Je nach Projekt werden technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen festgelegt.
Eine Dachplatte stellt beispielsweise eine andere Arbeitssituation dar als ein Bodenaufbau mit Kleber.
Mehr zu diesem Arbeitsschritt finden Sie unter Asbestdemontage.
Ein sinnvoller Ablauf beginnt vor der eigentlichen Demontage.
Hilfreich sind:
Ist Asbest bereits nachgewiesen?
Falls nicht, muss entschieden werden, ob die vorhandenen Informationen ausreichen oder eine weitergehende Untersuchung notwendig ist.
Es wird bestimmt:
Auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung werden geeignete Schutzmaßnahmen und das Arbeitsverfahren bestimmt.
Je nach Projekt können erforderlich sein:
Die asbesthaltigen Materialien werden entsprechend dem vorgesehenen Verfahren entfernt.
Anschließend wird der Bereich so übergeben, dass die nachfolgenden Arbeiten geplant fortgesetzt werden können.
Eine ausführlichere Übersicht zum Gesamtprozess finden Sie unter Ablauf einer Sanierung.
Nach § 5a Gefahrstoffverordnung muss derjenige, der Arbeiten an einer baulichen oder technischen Anlage veranlasst, vor Beginn vorhandene Informationen zur Bau- oder Nutzungsgeschichte und zu bekannten oder vermuteten Gefahrstoffen an das ausführende Unternehmen weitergeben.
Dazu können gehören:
Bei Objekten mit Baujahr zwischen 1993 und 1996 ist insbesondere das Datum des Baubeginns anzugeben. Ist dieses nicht bekannt, kann das Baujahr übermittelt werden.
Bei Objekten vor 1993 oder nach 1996 reicht für diese Vorgabe die Angabe des Baujahres.
Die Regel gilt auch für private Haushalte.
Nicht für jedes Gebäude existieren noch vollständige Unterlagen.
Wenn die vorhandenen Informationen für die Gefährdungsbeurteilung nicht ausreichen, muss geprüft werden, ob bei den geplanten Arbeiten Gefahrstoffe freigesetzt werden können.
Das kann je nach Situation weitere Erkundungen oder Materialuntersuchungen notwendig machen.
Wichtig ist:
Alt bedeutet nicht automatisch Asbest.
Unauffällig bedeutet aber auch nicht automatisch asbestfrei.
Entscheidend ist die konkrete Situation.
Die Entsorgung sollte nicht erst geplant werden, wenn das Material bereits ausgebaut ist.
Vor Beginn sollte möglichst geklärt sein:
Dadurch können unnötiges Umladen und Zwischenlagerung vermieden werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Asbestentsorgung.
Eine seriöse Kalkulation nur anhand einer Quadratmeterzahl ist bei Asbestarbeiten oft wenig belastbar.
Wichtige Faktoren sind:
50 m² Boden in einem gut erreichbaren Erdgeschoss stellen eine andere technische Aufgabe dar als 50 m² Fassadenplatten in mehreren Metern Höhe.
Auch ein kleines Dach kann aufwendig werden, wenn Zugang und Absturzsicherung komplex sind.
Deshalb sollte der Preis immer anhand des konkreten Projekts beurteilt werden.
Verdächtige Baustoffe sollten nicht unnötig mechanisch bearbeitet werden.
Dazu gehören insbesondere:
Solche Tätigkeiten können bei asbesthaltigen Materialien zur Freisetzung von Fasern führen.
Für gewerbliche Arbeiten mit Asbest ist die TRGS 519 eine zentrale technische Regel.
Sie konkretisiert unter anderem Anforderungen an:
Welche konkreten Anforderungen gelten, hängt von der Tätigkeit und vom Risikobereich ab.
Deshalb gibt es kein einziges Standardverfahren, das für jede Asbestsanierung passt.
Sie planen einen Umbau, Rückbau oder eine Sanierung in Passau und vermuten Asbest?
Für eine erste Einschätzung helfen uns:
Je klarer beschrieben ist, was heute vorhanden ist und was nach der Sanierung entstehen soll, desto sinnvoller lässt sich das Projekt vorbereiten.
CB Asbestsanierung – fachgerechte Planung und Durchführung von Asbestarbeiten in Passau und Umgebung.
Unser Team nimmt sich gern die Zeit für eine ausführliche Beratung.
Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Gründlichkeit zeichnen uns aus.
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot.
Wir sind in der Stadt Passau aktiv sowie in der umliegenden Region:
Salzweg
Tiefenbach
Fürstenzell
Hauzenberg
Büchlberg
Pocking
Neuburg am Inn
Ruhstorf an der Rott
Vilshofen an der Donau
Auch im Landkreis Passau bieten wir Asbestsanierung, Asbestdach-Entfernung, Bodenentsorgung und Eternit-Demontage mit höchster Qualität an.
Nein. Entscheidend sind Baugeschichte, vorhandene Informationen, betroffene Materialien und die konkret geplanten Arbeiten.
Nein. Fotos können Hinweise liefern, ersetzen aber keinen eindeutigen Materialnachweis.
Weil davon abhängt, wie weit zurückgebaut werden muss und welche Oberfläche oder Konstruktion anschließend benötigt wird.
Ja. Bei älteren Bodenaufbauten können neben dem sichtbaren Belag auch Kleber oder weitere Schichten eine Rolle spielen.
Nein. Asbesthaltige Abfälle müssen getrennt behandelt und einem vorgesehenen Entsorgungsweg zugeführt werden.
Weil Material, Zustand, Arbeitshöhe, Zugänglichkeit, Schutzmaßnahmen, Verpackung und Entsorgung den Aufwand stark verändern können.