Bei Renovierungsarbeiten in älteren Gebäuden werden immer wieder Bodenaufbauten entdeckt, bei denen Asbest im Bodenbelag, in Platten, Klebern, Spachtelmassen oder angrenzenden Materialien vermutet oder nachgewiesen wird.
Ein solcher Boden sollte nicht wie ein gewöhnlicher Altbelag herausgerissen, abgeschliffen oder abgefräst werden.
CB Asbest übernimmt Asbestbodensanierungen in Coburg und Umgebung und betrachtet dabei nicht nur den sichtbaren Bodenbelag, sondern den tatsächlich betroffenen Aufbau und die geplante weitere Nutzung des Bodens.
Für andere asbesthaltige Gebäudeteile finden Sie unsere zentrale Leistung unter Asbestsanierung in Coburg.
Asbest kann bei älteren Bodenaufbauten in unterschiedlichen Materialien vorhanden sein.
Mögliche Beispiele sind:
Wichtig ist:
Das Aussehen allein reicht nicht aus, um Asbest sicher festzustellen.
Ein schwarzer Kleber ist beispielsweise nicht automatisch asbesthaltig. Ebenso ist nicht jeder ältere PVC-Boden mit Asbest belastet.
Wenn keine eindeutigen Unterlagen vorhanden sind, kann deshalb vor Beginn der Sanierung eine geeignete Materialuntersuchung notwendig sein.
Bei einem normalen Bodenwechsel wird häufig:
Bei einem asbesthaltigen Material können solche Arbeitsschritte problematisch sein, weil dadurch Fasern freigesetzt werden können.
Besonders wichtig ist deshalb die Frage:
Wo genau befindet sich der Asbest?
Nur im Bodenbelag?
Im darunterliegenden Kleber?
In einer Spachtel- oder Ausgleichsschicht?
Oder in mehreren Bestandteilen des Bodenaufbaus?
Erst wenn diese Frage beantwortet ist, lässt sich ein geeignetes Sanierungskonzept entwickeln.
Sogenannte Floor-Flex-Platten gehören zu den bekannten älteren Bodenprodukten, bei denen Asbest vorkommen kann.
Typischerweise handelt es sich um relativ feste einzelne Bodenplatten.
Problematisch kann jedoch nicht nur die Platte selbst sein.
Unter älteren Belägen können zusätzlich Kleber oder andere Schichten vorhanden sein, die gesondert betrachtet werden müssen.
Deshalb sollte eine Bodensanierung nicht automatisch mit dem Entfernen der sichtbaren Platten als abgeschlossen betrachtet werden.
Entscheidend ist der gesamte relevante Bodenaufbau.
Bei Sanierungen kommt es immer wieder vor, dass nach dem Entfernen eines Bodenbelags ein älterer Klebstoff sichtbar wird.
Besonders schwarze oder dunkle Kleber führen häufig zu einem Asbestverdacht.
Aber auch hier gilt:
Die Farbe eines Klebers ist kein sicherer Asbestnachweis.
Wenn der Kleber untersucht und Asbest bestätigt wurde, muss das weitere Vorgehen entsprechend geplant werden.
Gerade das Abschleifen oder Fräsen eines belasteten Untergrundes kann eine völlig andere Expositionssituation erzeugen als die Entfernung eines weitgehend intakten Bodenbelags.
Deshalb werden Material, Fläche und geplantes Arbeitsverfahren vor Beginn betrachtet.
Für eine erste Einschätzung benötigen wir möglichst:
Bitte reißen Sie nicht extra einen Teil des Bodens auf, nur um ein Foto der darunterliegenden Schicht anzufertigen.
Wenn bereits ein Laborbefund vorhanden ist, kann dieser in die Planung einbezogen werden.
Ist die Materialzusammensetzung unbekannt, muss zunächst geklärt werden, welche Bestandteile des Bodenaufbaus tatsächlich betroffen sind.
Das verhindert sowohl unnötige Asbestmaßnahmen bei unbelasteten Materialien als auch einen unkontrollierten Rückbau tatsächlich belasteter Baustoffe.
Anschließend wird festgelegt, welche Bereiche entfernt werden müssen.
Das kann beispielsweise betreffen:
Die Schutzmaßnahmen werden anhand des Materials und der vorgesehenen Tätigkeit festgelegt.
Bei Arbeiten mit asbesthaltigen Materialien gelten besondere Anforderungen, unter anderem nach der Gefahrstoffverordnung und der TRGS 519.
Ziel ist insbesondere, eine unnötige Freisetzung und Verschleppung von Fasern zu vermeiden.
Der Boden wird mit einem zum Material und Projekt passenden Arbeitsverfahren entfernt.
Dabei steht nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern ein kontrollierter und technisch geeigneter Ausbau.
Gerade bei Klebern und Untergrundschichten muss berücksichtigt werden, welche mechanische Belastung durch das jeweilige Verfahren entsteht.
Ausgebaute asbesthaltige Materialien werden nicht mit gewöhnlichem Renovierungsabfall vermischt.
Die weitere Verpackung und Entsorgung wird entsprechend dem vorhandenen Material organisiert.
Mehr dazu erfahren Sie unter Asbestentsorgung in Coburg.
Nach Abschluss der Asbestarbeiten kann der betroffene Bereich entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang für die nachfolgenden Gewerke übergeben werden.
Welche weiteren Arbeiten erforderlich sind, hängt davon ab, welcher Bodenbelag anschließend eingebaut werden soll und wie der vorhandene Untergrund beschaffen ist.
Nicht automatisch.
Der tatsächliche Sanierungsumfang hängt davon ab:
Deshalb ist es nicht sinnvoll, ohne Materialkenntnis pauschal den kompletten Bodenaufbau zu entfernen.
So viel wie erforderlich – aber nicht mehr als notwendig.
Diese Vorgehensweise reduziert unnötige Eingriffe in nicht belastete Bauteile.
Für Google ist diese Unterscheidung ebenfalls wichtig, aber noch wichtiger ist sie für das tatsächliche Projekt.
Die Entfernung einzelner asbesthaltiger Bodenplatten ist eine andere Tätigkeit als die Bearbeitung eines darunterliegenden belasteten Klebers.
Deshalb sollte vor einem Angebot klar sein:
Was wurde untersucht und wo wurde Asbest tatsächlich nachgewiesen?
Ein Laborbericht mit genauer Probenbezeichnung ist dafür deutlich hilfreicher als die pauschale Information „Im Boden ist Asbest“.
Besonders häufig wird ein Asbestverdacht erst entdeckt, wenn bereits eine Modernisierung geplant ist.
Zum Beispiel vor:
In dieser Situation ist eine frühzeitige Klärung besonders sinnvoll.
Wenn zuerst andere Gewerke den Boden bohren, schleifen oder entfernen und erst danach eine Schadstoffbelastung festgestellt wird, kann das Projekt unnötig komplizierter werden.
Bei älteren und unbekannten Bodenaufbauten ist es deshalb sinnvoll, mögliche Schadstoffe vor zerstörenden Arbeiten zu berücksichtigen.
Manchmal beginnt ein Projekt mit einem belasteten Boden und während der Planung werden weitere asbestverdächtige Materialien festgestellt.
Dann sollte nicht für jedes einzelne Bauteil isoliert geplant werden.
Wenn mehrere Gebäudebereiche betroffen sind, finden Sie die übergeordnete Leistung unter:
Bei demontierbaren Bauteilen außerhalb des Bodenbereichs:
Für die anschließende Abfallbehandlung:
Damit besitzt jede Seite eine klar abgegrenzte Aufgabe, ohne dieselben Informationen mehrfach zu wiederholen.
Für eine erste Beurteilung senden Sie uns möglichst:
Fotos des Bodens
Gesamtansicht sowie vorhandene Detailaufnahmen.
Flächengröße
Ungefähre Quadratmeterzahl der betroffenen Räume.
Laborbericht
Falls bereits Proben untersucht wurden.
Standort
Adresse beziehungsweise Ort des Projekts in Coburg oder Umgebung.
Geplante Arbeiten
Soll anschließend beispielsweise ein neuer Boden verlegt oder der gesamte Raum renoviert werden?
Je genauer die Ausgangssituation beschrieben ist, desto gezielter können die nächsten Schritte geplant werden.
Sie haben einen bestätigten Asbestfund oder einen begründeten Verdacht bei einem älteren Boden?
Dann vermeiden Sie zunächst unnötige Bohr-, Schleif-, Fräs- oder Abbrucharbeiten im betroffenen Bereich und lassen Sie die Situation klären.
Senden Sie uns vorhandene Fotos und Unterlagen.
Asbestbodensanierung in Coburg anfragen
Nein. Das Alter oder Aussehen eines Bodenbelags allein ist kein sicherer Nachweis. Bei einem konkreten Verdacht kann eine geeignete Materialuntersuchung erforderlich sein.
Nein. Die Farbe des Klebers reicht für eine sichere Beurteilung nicht aus. Entscheidend ist die tatsächliche Materialzusammensetzung.
Der Begriff wird für bestimmte ältere, feste Bodenplatten verwendet, bei denen Asbest vorkommen kann. Ob ein konkreter vorhandener Boden tatsächlich asbesthaltig ist, sollte anhand geeigneter Informationen beziehungsweise einer Untersuchung geklärt werden.
Das hängt vom Sanierungsumfang und Zustand des Untergrundes ab. Die Asbestentfernung und die anschließende Vorbereitung für einen neuen Bodenbelag sind nicht automatisch dieselbe Leistung.
Bei entsprechenden Projekten wird die weitere Behandlung der ausgebauten asbesthaltigen Materialien berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter Asbestentsorgung in Coburg.
Dann sollte das Projekt als Ganzes betrachtet werden. Dafür ist unsere Seite zur Asbestsanierung in Coburg der bessere Einstieg.
Asbestverdacht im Boden eines Gebäudes in Coburg?
Senden Sie uns Fotos, vorhandene Analysen und die ungefähre Fläche. Wir prüfen mit Ihnen, welche nächsten Schritte für das konkrete Projekt sinnvoll sind.