Verdachtskataster
Bauteile, Baualter und geplante Eingriffe strukturiert erfassen.
Klarheit vor Baubeginn
Asbest lässt sich in vielen Baustoffen nicht zuverlässig ansehen. Eine gezielte Untersuchung schafft die Grundlage für sichere Entscheidungen, realistische Kosten und einen geordneten Bauablauf.
Vor Renovierung und Rückbau
Bei Gebäuden, die vor dem Asbestverbot gebaut oder saniert wurden, können neben bekannten Produkten wie Asbestzement auch Putze, Spachtelmassen, Fliesenkleber oder Bodenaufbauten betroffen sein. Besonders vor Bohren, Fräsen, Schleifen, Stemmen oder Abbruch sollte ein Verdacht geklärt werden.
Bauteile, Baualter und geplante Eingriffe strukturiert erfassen.
Repräsentative Probenstellen und erforderlichen Untersuchungsumfang festlegen.
Proben an ein geeignetes Labor übergeben und Ergebnisse dokumentieren.
Aus dem Befund die nächsten Planungs- und Schutzschritte ableiten.
Wichtig
Eine unsachgemäße Probenahme kann Material beschädigen und Fasern freisetzen. Außerdem kann eine zufällig gewählte Probe ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln. Probenstellen, Methode und Umfang sollten deshalb fachkundig geplant werden.
Ergebnis
Eine gemeinsame Leitlinie von BAuA, BBSR und Umweltbundesamt beschreibt die Asbesterkundung vor Arbeiten in älteren Gebäuden.
Häufige Fragen
Ein Foto kann Verdachtsmomente zeigen, ersetzt aber normalerweise keine fachgerechte Materialprüfung.
Das hängt von Gebäude, Materialschichten, Flächen und geplanten Arbeiten ab. Ein sinnvoller Probenplan wird objektspezifisch erstellt.
Nein. Ein Laborergebnis bezieht sich zunächst auf die untersuchte Probe und die korrekt zugeordnete Materialstelle.
Persönliche Einschätzung
Schildern Sie uns Gebäudeart, betroffene Bauteile, ungefähre Fläche und Standort. Vorhandene Laborberichte oder Übersichtsaufnahmen können Sie direkt mitsenden.